Über uns

Susanne Kühn – Chefin der Mühlsteinstube

Liebe Gäste!

Wir, die Familie Kühn, betreiben unser Restaurant als kleinen aber feinen Familienbetrieb.

Die Chefin Susanne Kühn ist stets beim Fischgriller anzutreffen.

Die Schwestern und die Nichten sind in der Küche, in der Schank und im Service mit Unterstützung unserer MitarbeiterInnen im Einsatz.

Unsere Mama kümmert sich liebevoll um die Dekoration im Lokal, auf den Tischen und um unsere vielen Blumen.

Die Fische beziehen wir vom nachbarlichen Gut Dornau, Gemüse aus Eigenanbau und aus der Region.

Als „Tut gut“-Wirt und zertifizierter AMA-Gastrosiegel-Betrieb ist es unsere Aufgabe folgende Kriterien zu erfüllen:

→ Regionale & saisonale Lebensmittelauswahl
→ Fischgerichte oder Gerichte ohne Fleisch zur Wahl
→ Gerichte werden auch als kleinere Portionen serviert
→ Fettarme Zubereitungsarten
→ frische Speisenzubereitung, keine Fertigprodukte

Wir wünschen Ihnen genußvolle Stunden in der Mühlsteinstube frei nach unserem Motto: Genießen. Erleben. Wohlfühlen.

Wir wünschen guten Appetit!

Herzlich Ihre

Familie Kühn

Unsere Geschichte

Die Kunstmühle Dornau

Ihre Erstnennung datiert vom Jahre 1635, im Faszikel Nö.Landesarchiv unter der Alten Gülteinlage UWW, 113(42).
Dort wird u.a. die Herrschaft Dornau mit allen Zugehörungen beschrieben und dabei der „Hoffmühl negst obers Schloß“ gedacht.

Der Name Hofmühle sagt uns, dass die Mühle zur Grundherrschaft gehört hat.

1746 verkaufte Ernestine Katharina Gräfin von Herberstein die bis dahin herrschaftlich gewesene Mühle an Paul Harrukh.

1787 scheint eine Familie Spieß als Eigentümer auf.

1827 kauft Peter Mittermüller die Mühle und lässt von Grund auf eine neue Mühle bauen, errichtete ein Wohngebäude, Wirtschaftsräume, Stallungen für 20 Stück Vieh.

1848 wurde Peter Mittermüller wegen betrügerischer Krida der Prozess gemacht. Sein Stiefsohn Josef Ott war bis 1873 Besitzer der Mühle.

1873 übernimmt Ferdinand Polsterer den Betrieb. Über die Ausstattung
besitzen wir einen gedruckten Bericht („Das Gebiet des Schwechatflusses“ Wien 1878,S96(50):

Die Mahlmühle des Herrn Ferdinand Polsterer besitzt 2 Wasserräder mit je 80 Pferdestärken, vier Mahlgänge mit französischen Steinpaaren und Zylindervorrichtung.
Der Weizen wird vornehmlich aus dem Banat und aus Oberungarn bezogen.
Das Mehl in Wien und Umgebung abgesetzt.
Beschäftigt sind ein Obermüller, ein Untermüller und zehn Gehilfen mit einem Monatslohn von 40 bis 20 Gulden, bei freier Kost und Wohnung .

1886 lässt Johann Polsterer, Sohn des Ferdinand Polsterer den Werkskanal überwölben.
Eine Francisturbine wird 1898, anstatt von 2 Wasserrädern, eingebaut und die erste Elektrifizierung erfolgte. Eine Bäckerei, die bis Ende der 1940 Jahre besteht, wird errichtet.

1913 Einbau von Plansichtern, anstatt Siebzylinder und der ersten Hartgusswalzen. Die Vermahlung fand nun erstmals kombiniert mit Walzen und Mühlsteinen statt, daher die Bezeichnung Kunstmühle.

1928 veranlasst Hans Polsterer, dritter in der Müllerfamilie, einen Umbau in eine kombinierte halbautomatische Roggen- und Weizenmühle.
Bisher hatte jede der beiden Mühlenarten ein eigenes Gebäude. Die alte Roggenmühle im baufällig gewordenen Trakt wurde still gelegt. Zum Umbau eignete sich das Weizenmühlgebäude, welches um 1844 erbaut wurde und um ein Stockwerk höher war.

1945-1955 war die Republik Österreich Besitzer der Mühle.

1955 kaufte Hans Polsterer den Familienbetrieb wieder zurück.Es erfolgte die Umstellung von Gleich- auf Wechselstrom.

1967 übernahm Georg Kühn, der bei Hans Polsterer das Müllerhandwerk erlernte, den Betrieb.

1971 wurde die Mühle und das E-Werk vollautomatisiert und eine 30t Brückenwaage angeschafft.

1972 beschädigte ein starkes Erdbeben diverse Rauchfänge am Gebäude und etliche Gebrechen am Mühlengebäude.

1990 übernimmt Susanne Kühn, als Müllermeisterin den elterlichen Betrieb. Ein Mühlenladen wird eingerichtet und Naturkost verkauft.
Die monatliche Vermahlungsmenge beträgt 85t Getreide.

2004 wird der Mühlenbetrieb eingestellt.

Die Mühlsteinstube

1996 wird die Gasthauskonzession von Susanne Kühn erworben und ein Gasthaus, die Mühlsteinstube, in den Gemäuern der alten Bäckerei eingerichtet.

1999 Regelmäßiger Fischgrill von April bis Oktober.

2002 Trotz Hochwasser und Unterwaschungen an der Wehranlage geht es gut voran. Die Mühlsteinstube erfreut sich als Ort der Gaumenfreuden und der Begegnung.

2004 Regelmäßiger Fischgrill von Jänner bis Dezember.

2004 Ein schmerzlicher Verlust. Unser Papa Georg verläßt uns am 6. August. Aber er ist nicht weit weg – er ist nur auf der anderen Seite des Weges …

2006 Geteiltes Leid is halbes Leid. Deswegen haben wir unser Lokal in einen Nichtraucher- und Raucherbereich geteilt.

2007 Der Stadl wurde renoviert und Anfang September findet die erste Hochzeit mit 85 Personen statt.

2010 wird die Fassade der Mühle (romantischer Historismus um 1870) unter Denkmalschutz gestellt.

2010 Wir freuen uns, lt. Kurier-Freizeit-Ausgabe v. März 2010, zu den „Top 5 Fischrestaurants“ im Land zählen zu dürfen.

2013 Freitag ist Fischtag!

Wir lassen die Tradition „Freitag ist Fischtag“ in unserem Lokal wieder aufleben und bieten am Freitag immer abwechslungsreiche Fischmenüs an.

2014 Seit Eröffnung unserer Mühlsteinstube kochen wir nach diesem Prinzip, seit diesem Jahr sind wir in der Liste der österreichischen Betriebe mit dem „AMA-Gastrosiegel“ angeführt. Nähere Infos dazu gibt es hier.

Versehen mit dem AMA-Gastrosiegel garantieren Österreichs Wirte, dem Gast Gerichte aus der Region zu kredenzen, die mit österreichischen Rohstoffen gekocht werden.

2014 Unser Kachelofen ist fertig! Wir freuen uns sehr, dass dieser Ofen nun unsere Gäste wärmen wird.
Vielen Dank für diese schöne Umsetzung unserer Idee an den Hafnermeister Christoph Frisch und sein Team!

2015 Auf vielfachen Gästewunsch sind wir nun seit März ein Nichtraucherlokal.

2016 Wir freuen uns, lt. Kurier-Freizeit-Ausgabe v. 20. Februar 2016, zu den „Top 3 Fischrestaurants“ im Osten des Land zählen zu dürfen.

2016
Die Umbauarbeiten für unsere neue WC-Anlage und Lüftungsanlage beginnen – zumindest am Papier. Die behördlichen Auflagen sind massiv und wir können unser Ziel (Ende 2016) leider nicht halten. Die Einreichpläne sind nun fertiggestellt und warten auf Absegnung der div. Ämter. Aber es ist ein Licht am Ende des Tunnels sichtbar!

2016 Mai
Unsere neue Terrasse ist fertig! Und viele unserer Gäste wollen im Sommer nirgends anders wo mehr sitzen.

2017 Oktober – Rechtzeitig vorm Winter ist nun unsere neue WC-Anlage fertiggestellt worden. Es war für uns ein langer, mühsamer Weg dorthin, aber für Sie ist es nun ein kurzer und nicht mehr:“Diagonal über den Hof, da rechts vorne beim Vogelhäuschen.“

2018 Mit Ende Februar haben wir den Sprung in den falstaff Restaurantguide geschafft! Vielen Dank an unsere Gäste und unser Team!

2018 Wir freuen uns, lt. Kurier-Freizeit-Ausgabe v. 3. März 2018, zu den „Top 4 Fischrestaurants“ im Osten des Land zählen zu dürfen.

2018 der Eingangsbereich wird neu gestaltet und die Planung für den
Hochzeitsgarten beginnt.

2019 Thomas Knoglinger und das Team von „aufgetischt“ waren zu Gast und haben einen wunderschönen Beitrag über die Mühlsteinstube zusammengestellt. Dieser war dann am Neujahrstag österreichweit im orf zu sehen. Viele neue Gäste haben uns daraufhin besucht.

2019 Juhu – wir haben uns um einen Punkt lt. den aktuell falstaff Bewertungen gesteigert. Vielen Dank!

 2019  Wir freuen uns, lt. Kurier-Freizeit-Ausgabe v. 17. März 2019, zu den „Top 3 Fischrestaurants“  rund um Wien zählen zu dürfen.

2019 der Hochzeitsgarten ist fertig und am 20. April „traut“ sich das Paar. Viele weitere Paare folgen heuer noch.

2019 orf Niederösterreich war mit Robert Morawec zu Gast und hat mit unserer Chefin Susanne zusammen ein feines Störfilet mit einer Spargel-Bärlauch-Quiche gekocht. Viele neue Gäste konnten wir durch diesen Beitrag zum Fisch essen animieren.

Impressionen von der Mühlsteinstube

Innenbereich, Gastgarten, Speisen